Internationaler Frauentag in Engerwitzdorf
Rote Nelken und Blumensamen als Zeichen der Wertschätzung – Gleichstellung bleibt Auftrag
Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März haben wir in Engerwitzdorf ein Zeichen der Anerkennung gesetzt: Als Parteivorsitzender war ich gemeinsam mit meinem Team unterwegs, um Beschäftigten in Bildungseinrichtungen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Betrieben rote Nelken und Blumensamen zu überreichen.
Mit dieser kleinen Geste wollten wir Danke sagen – für die tägliche Arbeit, das Engagement und den wichtigen Beitrag, den insbesondere Frauen in unseren Gemeinden, Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen und Betrieben leisten.
Der Internationale Frauentag erinnert aber nicht nur an Wertschätzung, sondern auch daran, dass echte Gleichstellung noch immer nicht erreicht ist. Frauen verdienen in Oberösterreich im Schnitt rund 18 Prozent weniger als Männer. Das entspricht einem Einkommensverlust von rund 12.900 Euro brutto pro Jahr.
„Blumen sind eine schöne Geste der Anerkennung. Aber sie ersetzen keine fairen Einkommen. Gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit ist kein Extra, sondern ein grundlegendes Recht“, betont der Parteivorsitzende Mario Moser-Luger.
Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Gerechtigkeit ist die EU-Lohntransparenzrichtlinie, die 2023 beschlossen wurde und bis Juni 2026 in Österreich umgesetzt werden muss. Mehr Transparenz bei Gehältern kann helfen, ungerechtfertigte Unterschiede sichtbar zu machen und langfristig zu beseitigen.
„Wer offenlegt, wie bezahlt wird, schafft Vertrauen und Fairness. Gerade deshalb ist eine rasche und konsequente Umsetzung der Lohntransparenz wichtig“, so Gemeinderätin Hertha Angerer
Die Verteilaktion der roten Nelken und Blumensamen soll auch symbolisch wirken: Wertschätzung, Gleichstellung und faire Chancen müssen wachsen – in unserer Gemeinde genauso wie in der gesamten Gesellschaft.





